>>Erfurt Spricht<< Auftakt 

30.05.2022 im Haus Dacheröden

Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden der SPD Erfurt, Raik-Steffen Ulrich, zum Auftakt von >>Erfurt Spricht<<, gab die Sozialplanerin Olga Freier einen Input darüber, wie öffentliche Plätze, Wohnraum und Freizeitangebote in Erfurt wahrgenommen und dementsprechend genutzt bzw. gemieden werden.

Gemeinsam mit allen Anwesenden veranschaulichte das Team um Denny Möller anhand von drei grundsätzlichen Fragen eine schwerpunktbezogene Auflistung. Von Entwicklungsvorschlägen für die zukünftige Stadt(teil)gestaltung, über die Fokussierung auf kommunale Entwicklungsfelder für einzelne Quartiere, hin zum akuten Handlungsbedarf mit zeitnaher Relevanz.

Die SPD Erfurt will spürbar machen, dass Staat und Hilfssysteme mit und für alle Bürger:innen arbeiten und tritt darum bis zum Herbst 2023 mit dem Format Erfurt Spricht mit allen Interessierten in Kontakt.

 

>>Erfurt Spricht<< über Soziales 

01.07.2022 – Haus Dacheröden

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Denny Möller zum gemeinsamen Abend über das Thema Soziales, wurde die Schlüsselrolle der Sozialen Arbeit und Sozialplanung für unser gesellschaftliches Zusammenleben von Birgit Vogt, Geschäftsführerin des KiK e.V. und Dr. Stefan Huber, Mitarbeiter des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung, verdeutlicht. Aus allen zusammengetragenen Informationen ziehen wir das Fazit: Soziale Probleme und Armut treffen Menschen aller Generationen.

Wohnen und Lebenserhalt müssen bezahlbar sein. Arbeit muss sich lohnen, soziale Arbeit planungssicher gefördert werden und ein Anreiz für diesen Arbeitssektor durch gezielte Unterstützung der Auszubildenden und Studierenden geschaffen werden. Es werden stetig mehr Fachkräfte benötigt. Darum müssen faire und bezahlbare Lebens-, Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen selbstverständlich für Erfurt als perspektivreichen Sozial- und Entwicklungsraum sein.

Niemand darf aufgrund seiner Äußerlichkeiten diskriminiert werden. Ob jung oder alt, ansässig oder zugereist, mit dem Gefühl in unserer Gesellschaft nicht willkommen zu sein und keine angemessene Hilfe bekommen zu können, darf niemand zurückgelassen werden. Umso wichtiger ist hier eine Stadt, die neben Absicherung und Perspektiven für alle, auch für eine gute gesellschaftliche Anbindung sorgt. Mit Freizeittreffs und Sozialberatungsstellen für Jung und Alt, die eine gemeinsame Gestaltung des Begegnungsraums „Nachbarschaft“ dadurch fördern, dass die Bedürfnisse der Anwohner:innen hier einen Raum zu Ansprache und Entfaltung finden. Stichwort: „Quartiersarbeit“ – dadurch stärken wir die Ortsteile Erfurts gezielt, barrierefrei und offen für alle Anwohner:innen.

Kein Mensch soll sich mit den Sorgen über aktuelle Probleme und einer unsicheren Zukunft alleingelassen fühlen.

 

>>Erfurt Spricht<< über Ehrenamt und Sport

16.09.2022 – Haus Dacheröden

Zum Termin „Ehrenamt und Sport“ informierten uns Frank Schalles, Ehrenamtsbeauftragter der Stadt, Birgit Pelke, Vorsitzende des Stadtsportbundes und Torsten Frenzel, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbands über die aktuelle Situation der Vereine und Ehrenämter in Erfurt.

Um diese aktuell und in Zukunft durch unsere Politik unterstützen zu können müssen die bürokratischen Hürden für die Förderung und Antragstellung von Vereinen verringert und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Um Menschen für ehrenamtliches und sportliches Engagement zu begeistern, braucht es Anerkennung durch Stadt und Politik. Wir sammelten erneut die Ideen und Vorschläge aller Gäste, damit diese ausgewertet und in die Politik der SPD Erfurt hineingetragen werden.

Ein paar dieser Ideen anbei. Um ein vielfältiges Angebot für alle Interessierten zu gewährleisten, sind Übersetzer:innen nötig und öffentlichkeitswirksame Informationen über die örtlichen Vereine. Durch stabile Absicherung in Krisenzeiten, Wertschätzung für Engagierte, planungssichere Förderung von Vereinen und deren Leistungsträgern, soll die Mitwirkung im Ehrenamt und Sport in Erfurt unterstützt werden. Dazu gehört auch eine stärkere Repräsentation nach Außen, die finanzielle Unterstützung der Überungsleiter:innen in Vereinen, sowie die Etablierung einer „Ehrenamtskarte“. Mit dieser können beispielweise Vergünstigungen für den ÖPNV und das Kulturleben verbunden sein.

 

>>Erfurt Spricht!<<  über die familienfreundliche Stadt

18.11.2022 – Haus Dacheröden

Zu unserem vierten Kommunalpolitischen Forum kamen wir miteinander zum Thema familienfreundliches Erfurt ins Gespräch. Thomas Trier, Leiter des Erfurter Jugendamtes, sprach über die Maßnahmen und Ausbaumöglichkeiten zur Unterstützung von Familien und Kindern. Anja Zimmermann, Familienreferentin der Naturfreunde, gab einen Input über die Verbandsarbeit mit Familien. Alexander Brettin, Geschäftsführer Mitmenschen e.V., berichtete von seiner Erfahrung in der Arbeit mit Senior:innen beim AGATHE Projekt.

Ein grundlegender Punkt für den Ausbau familiengerechter Stadtentwicklung ist die Vernetzung und der Ausbau von niedrigschwelligen, familienbezogenen Angeboten in allen Sozialräumen. Wichtig ist eine langfristig planungssichere Finanzierung von Trägern und Vereinen bei der Projektumsetzung.Angebote für alle Generationen und speziell für Familien müssen mit einem niedrigschwelligen Zugang verfügbar sein, bürokratische Hürden dürfen kein Hindernis für soziale Teilhabe und die Bereitstellung von benötigter Hilfe darstellen.

Gerade nach den Einschränkungen in der Corona Pandemie ist offenkundig geworden, es braucht mehr Räume und Angebote für Jugendliche, sowie Renter:innen, die eine zuverlässige Begleitung im Alltag bereitstellen.

Im Bereich der Quartiersarbeit ist die Organisation von Hilfeleistungen unabdingbar und braucht stetig erreichbare Ansprechpersonen und Koordinationsarbeit vor Ort. Einsamkeit im Alter vorzubeugen kann durch Modellprojekte initiiert werden und soll zusätzlich den Anteil an zugereisten Menschen in Erfurt, sowie ihre Inklusion und soziale Teilhabe mit einplanen.

Zum Fazit des Abends:

Im Mittelpunkt sozialdemokratischer Werte stehen unsere Mitmenschen.

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>>Erfurt Spricht!<< über klimagerechte Stadtentwicklung 

13.01.2023 – Haus Dacheröden

Zu unserem fünften kommunalpolitischen Forum bekamen wir von unseren Referent:innen einen Einblick über die klimagerechte Stadtentwicklung. Dr. Urs Warweg, Stadtrat SPD, gab uns einen Input über die Herausforderungen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung Erfurts im klimagerechten Rahmen. Nadine Baumann vom Bündnis für Klimagerechtigkeit Erfurt, berichtete von der Arbeit für Bürger:innenbeteiligung in unserer Stadt und die Wichtigkeit vom Zusammenspiel sozialgerechter Projekte mit Klimaschutzkonzepten. Joseph Ahlke, Vorsitzender Zukunftsfähiges Thüringen e.V. und Leiter der Netzstelle für Nachhaltigkeitsstrategien hielt im Anschluss einen kritischen Impuls zur Stadtpolitik.

Grundlage des Abends war die Forderung an Bund und Land, als Hochtechnologie Standort ein Vorbild bei der klimagerechten Weiterentwicklung zu sein. Konkret für Erfurt braucht es dafür Ausgleichsmaßnahmen z.B. für versiegelte Flächen und Gebäudebau, sowie durchdachte Konzepte für das innerstädtische (Regen-)Wassermanagement. Wichtig bleibt der Ausbau einer Energieversorgung aus einem Mix erneuerbarer Energien, Schutz und Vermehrung von Grünflächen und adulten Baumbeständen.

In dichtbesiedelten Stadtgebieten muss abgewogen werden, wie viel Individualverkehr auf Dauer nötig ist, besonders im Hinblick auf selten benutzte Privatautos bei gleichzeitigem Ausbau eines zuverlässigen Stadt- und Nahverkehrsnetzes, von Carsharing Angeboten in Erfurt und von verkehrssicheren Radwegen. Ein zukunftsfähiges Erfurt braucht eine dynamische, gut vernetzte Verwaltung und konstruktive Partizipationsmöglichkeiten für Bürger:innen bei der politischen Entscheidungsfindung. Sonst bleiben Vorschläge, wie z.B. Dachflächenbegrünung auf Neubauten, eine Stadt-Land Kooperation zur Wohnraumversorgung und die Installation von Photovoltaikanlagen an Gebäuden der Stadt, viel diskutierte und doch in zu geringem Umfang verwirklichte Themen.

Klimaschutz als kommunale Daseinsvorsorge geht uns alle an und braucht unsere entschiedene Zusammenarbeit.

 

>>Erfurt Spricht!<< über unsere Stadt als  Bildungsstadt

10.03.2023 – Haus Dacheröden

Beim sechsten kommunalpolitischen Forum über Bildung in Erfurt, teilten die teilnehmenden Referent:innen zum Therma des Abends ihre Erfahrungen und Fachwissen mit uns. Torsten Hass, Leiter der Erfurter Volkshochschule berichtete über die aktuellen Entwicklungen zu Leitbild, Beratung und Management in der Bildungsarbeit. Von den Vertreter:innen der Kreiselternvertretung wurde von den Herausforderungen mit dringendem Handlungsbedarf beim Schulalltag berichtet, vor Ort ergänzt durch die Erfahrungen der Vertreter:innen des Schülerparlaments. Schließlich fasste Ralph Leipold, Leiter des staatlichen Schulamtes Mittelthüringen, die Situation an Erfurter Schulen und deren Bedarfslage zusammen.

Die Vertreter:innen des Schülerparlamens gaben die Themenschwerpunkte für unsere gemeinsame Diskussion und Arbeitsphase vor. Die aktuelle Schulplatzsituation wurde ausführlich diskutiert, der Mangel an Schulplätzen, Gesamtschulen und damit einhergehend die eingeschränkten Lenkungsmöglichkeiten bei der Wahl des Schulstandortes bedürfen dringender Handlung. Digitalisierung und neue Unterrichtskonzepte müssen durch verpflichtende Weiterbildungen und aktive Etablierung im Unterricht an Schulen umgesetzt werden, um eine zeitgemäße Bildung und Entwicklung der Schüler:innen zu gewährleisten. Dies geht einher mit der diversen Vermittlung von Zukunftsperspektiven, 10% der Schüler:innen gehen ohne Abschluss, diese dürfen nicht in der Luft hängen gelassen werden, sondern brauchen niedrigschwellige Hilfe und klare Informationen für alternative Bildungswege und Ausbildungsmöglichkeiten.

Ein Schulunterricht und Schulalltag der für Kinder und Jugendliche keine individuelle Selbstwirksamkeitserfahrung und gemeinsame Erfahrungen beinhaltet, führt zu Motivationslosigkeit und Überforderung bei Schüler:innen sowie dem Lehrpersonal. Die Folgen der Coronapandemie und damit verbundener Schutzmaßnahmen haben ernstzunehmende Auswirkungen auf die Gesundheit, Motivation und Zukunftsperspektiven junger Menschen gehabt. Es braucht eine öffentliche Auseinandersetzung mit Politiker:innen, Entscheidungsträger:innen und Schüler:innen über aktuelle Bedürfnisse, Verantwortlichkeiten und Zukunftschancen. Gemeinsam wollen wir uns weiter über die vorliegenden Probleme austauschen, um gezielte Handlungsstrategien, Vernetzung in Erfurt und gezielte Investitionen für zusätzliche Schulplätze, die Umstrukturierung von Hilfsangeboten und einen Ausbau der Schulsozialarbeit umsetzen zu können. Denn die Umsetzung des Mottos „Bildung First“ können wir nur in Zusammenarbeit bewältigen.

>>Erfurt Spricht!<< über unsere Stadt als  Bildungsstadt am 10.03.2023 – Haus Dacheröden

>>Erfurt Spricht!<< über unsere Stadt als  Arbeits- und Wirtschaftsstandort

12.05.2023 – Haus Dacheröden

Beim siebten kommunalpolitischen Forum über Wirtschaft und Arbeit in Erfurt, teilten die Referent:innen zum Thema des Abends ihre Erfahrungen und Fachwissen mit uns. Diana Lehmann, Sprecherin für Arbeit und Wirtschaft der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, gab uns einen Einblick über die aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen und welche Themen in Zukunft wichtig werden. Steffen Linnert, Dezernent für Finanzen, Wirtschaft und Digitalisierung, gab uns einen Überblick zur lokalen Entwicklung der Wirtschaft und Arbeitssituation. Sabine Wosche, Geschäftsführerin der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH, sprach über die aktuelle und zukünftige Regionalentwicklung rund um Erfurt.

Aus den gemeinsamen Gesprächen ging hervor, dass Erfurt eine familienfreundliche Infrastruktur gewährleisten muss, also die Bedürfnisse der Arbeitnehmer:innen vor die Bedürfnisse der Unternehmen stellt. Zur Fachkräftesicherung gehören nicht nur die Vereinfachung und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, sondern eine unkomplizierte Anerkennung der Fachqualifikationen von Migrant:innen. Den Demografischen Wandel besonders als Herausforderung in Ostdeutschland anzuerkennen und dementsprechend einen attraktiven Lebens- und Alltagsraum in Erfurt zu bieten, erfordert eine fortschreitende Steigerung der Aufenthaltsqualität durch Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung und der Entwicklung eines Stadtkonzepts, welches sicher und förderlich für Frauen, Familien und Migrant:innen  ist. Neben einem Ausbau der Stadt als Gewerbe-, Dienstleistungs- und Verwaltungsstandort, bleibt die bedeutende Aufgabe im Fokus, Anwohner:innen aller Altersstufen und unabhängig vom persönlichen Einkommen, einen lebendigen Alltag Miteinander zu ermöglichen, bei dem niemand vergessen oder benachteiligt wird.

Durch die Mitwirkung an Werkstattverfahren zur Stadtteilentwicklung soll nicht nur die Aufenthaltsqualität vor Ort von den Anwohner:innen selbst diskutiert und verbessert werden, sondern die Stadt wird selbstwirksam belebt und gemeinsam gestaltet. Eine Beschleunigung von Bauvorhaben und dynamische Konzepte zur Nutzung leerstehender Räume fördern die Möglichkeiten dieser Entwicklung. Mit Initiativen zur Förderung von Frauen als Unternehmensgründerinnen, mit attraktiven Arbeitsangeboten für Hochschulabsolvent:innen, der Fachkräftegewinnung und Förderung englischsprachiger Unternehmenskultur, sowie der gezielten Förderung von Strukturen die Familien in ihrem Alltag unterstützen, entwickelt sich unsere Stadt neben dem technischen Fortschritt zu einem Raum, der nicht nur touristisch viel zu bieten hat, sondern einen menschen- und familienfreundlichen Lebensmittelpunkt darstellt.

Weltoffen. Zukunftssicher. Lebenswert.

>>Erfurt Spricht!<< über unsere Stadt als  Wohnort und Lebensmittelpunkt 

30.06.2023 – Haus Dacheröden

Beim achten kommunalpolitischen Forum über Leben und Wohnen in Erfurt, teilte der Referent zum Therma des Abends seine Erfahrungen und langjähriges Fachwissen mit uns.

Alexander Hilge, Geschäftsführer Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt, referierte über die Strategie der KoWo, Wirtschaftlichkeit und soziales Engagement als Unternehmen gemeinsam zu verankern und wie sich dies auf die Mieter:innen und die Modernisierung der Wohnsituation auswirkt.

Speziell in Bezug zur Wohnsituation, war ein Hauptthema unserer gemeinsamen Veranstaltung der Anstieg von Neben- und Heizkosten durch die Energiekrise. Resultat, neben dem steigenden Bedarf an Wohnraum in Erfurt verzeichnete sich dadurch gleichzeitig ein Anstieg der Gesamtmiete.

Zur sozialen Verantwortung von Stadt und Wohnungsgenossenschaften gehört in diesem Rahmen, die Bereitstellung von Wohnraum für alle Menschen in Erfurt. Der Schwerpunkt liegt bei der Erreichung dieses Ziels jetzt und in Zukunft auf funktionierender Kostendeckung und nicht darauf, durch die Vermietung von Wohnraum Profit zu erwirtschaften.

Gleichzeitig braucht es eine Modernisierung von Wohnraum, nach aktuellen ökologischen und energetischen Standards im Zuge der Instandhaltung von Wohnraum, die nicht zu Lasten der Mieter:innen vor Ort vollzogen wird. Bau- und Modernisierungsvorhaben müssen außerdem schnell und unkompliziert genehmigt und vollzogen werden.

Eine sichere Investitionsplanung bei den Wohnungsbaugenossenschaften ermöglicht gezielte Förderungen durch Zusammenarbeit von Bund und Land, z.B. bei der Umsetzung der 0% Finanzierung für den Wohnungsbau.

Mit all diesen Grundlagen kann eine lebenswerte Wohnumgebung für alle Anwohner:innen gefördert werden, die nach modernen Standards sozial-, sowie altersgerecht, klimaneutral, energieeffizient, infrastrukturell und (E-)mobil gut konzipiert ist. Also eine Stadt und Nachbarschaft, die für ihre Anwohner:innen einen sicheren, bezahlbaren und gemeinschaftsfördernden Alltag gewährleistet. Die zukünftige Ausstattung mit modernen Heiz- und Wärmeleitsystemen wie z.B. mit dem Einsatz von Tiefengeothermie, sowie eine gesicherte Stromversorgung aus im Land geförderten Erneuerbaren Energien und innerstädtisch installierten Photovoltaikanlagen, ergeben eine kostensparende und klimafreundliche Kombination, die Bürger:innen, Wohnungsgesellschaften und der Stadt selbst zugutekommt. Dies soll mit einem gezielten Ausbau von Grünflächen, auch an und auf Gebäuden kombiniert werden, um Stadt und Natur nicht getrennt zu denken, sondern gemeinsam und damit ein hitzeresilientes Stadtinnenklima zu fördern.  Wohnungsprojekte wie z.B. die Förderung von Mehrgenerationen-, Azubi- und Werkswohnungen, von betreutem Wohnen und Erleichterungen bei der Erlangung von Wohnberechtigungsscheinen für geringverdienende Haushalte wirken einer potenziellen Segregation in modernisierten oder neu gebauten Wohnungsquartieren entgegen.

Es gibt viel zu renovieren und gute Pläne für Erfurt als Stadt der Zukunft. Diese wollen wir voranbringen!

 >>Erfurt Spricht!<< über Kultur in Erfurt

01.09.2023 – Haus Dacheröden

Beim unserem neunten kommunalpolitischen Forum über Kultur in Erfurt, gaben uns die eingeladenen Fachreferen:tinnen umfassende Einblicke in die Gestaltung und Arbeit im Kulturbereich von Erfurt. Wir konnten hierzu Theresa Kroemer, Kulturlotsin, Dr. Wolfgang Beese Stadtrat der SPD-Fraktion und vielseitig für die Kultur in Erfurt engagiert, sowie Florian Dobenecker, Vorstand der Ständigen Kulturvertretung begrüßen.

Aus den Fachvorträgen und Erfahrungsberichten, sowie der gemeinsamen Diskussion mit allen unseren Gästen ging hervor, dass es deutlich größere Unterstützung bei der Bereitstellung von Fördermitteln im Kulturbereich braucht, um Erfurt langfristig mit vielfältigen und kreativen Veranstaltungen und Angeboten zu bereichern. Nicht nur die Verfügbarkeit von kulturellen Angeboten und einer technischen Grundausstattung zur Gestaltung dieser innerhalb der Stadt, auch eine bezahlbare Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu diesen zu gelangen ist hierbei wichtig. Die Vereinfachung für die Beantragung von Kulturfördermitteln, könnte durch gezielte Förderung von Koordinationsstellen im Kulturbereich allen engagierten Erfurter:innen bei der Vernetzung, sowie Umsetzung ihrer Ideen und Projekte helfen. Besonders auch bei dem Ausbau der Angebote und Vernetzung von Bildungsbereichen mit kultur- und museumspädagogischen Angeboten.

Auch die Förderung und der Ausbau des Angebots von Kulturräumen, professioneller Kulturvermittlung, gerechten Honoraren für Kulturschaffende, die Bereitstellung von Awareness-Strukturen und Öffnung des Lebensraums innerhalb der Stadt gehören zu einer kulturzugewandten Stadtentwicklung. Hierbei wurde der Wunsch an die Stadtpolitik geäußert, Soziokultur und engagierte Bürger:innen in Erfurt willkommen zu heißen, zu unterstützen und den gemeinsamen Dialog mit der Stadtverwaltung zu fördern. Wir gehen aus dieser Veranstaltung mit der Botschaft hervor: Unsere Stadtkultur wächst durch demokratisches Miteinander, Entfaltungsmöglichkeiten für junge Menschen und alle Engagierten Mitbürger:innen.

Kultur hält unsere Gesellschaft zusammen und macht unsere Gemeinsamkeiten erlebbar!

Erfurt hat gesprochen! So geht’s weiter:

Erfurt hat gesprochen und wir haben zugehört.

Vor anderthalb Jahren habe ich mit der Erfurter SPD die Dialogreihe >>Erfurt Spricht<< ins Leben gerufen. Die neun Veranstaltungen mit unterschiedlichen kommunalpolitischen Schwerpunkten und dazu eingeladenen Fachreferent:innen haben uns dabei geholfen, das Gespür für die Stärken und Probleme unserer Stadt zu schärfen und deutlich gemacht:

Die SPD ist Dialog-Partei!

Wir verstecken uns nicht vor den politischen Herausforderungen, sondern suchen gemeinsam mit unseren Mitmenschen nach Lösungen. Die bei >>Erfurt Spricht!<< gesammelten Ideen fließen in das Kommunalwahlprogramm der SPD-Erfurt ein. Mein persönlicher Dank gilt allen Teilnehmer:innen der Veranstaltungsreihe und besonders dem gesamten Team, welches die Umsetzung dieses starken Vorhabens ermöglicht hat. Jetzt packen wir an!

Ihr Denny Möller, stellv. Kreisvorsitzender SPD-Erfurt.